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Claraplatz

Robinien
Robinia pseudoacacia

Robinien sind robuste und genügsame Strassenbäume, die sich auch an besonders ungünstigen Standorten behaupten. Auf Schnittmassnahmen reagieren sie weniger gut und werden deshalb als Strassenbäume nicht sehr alt. Bei den vier Robinien vor der Clarakirche handelt es sich um unterschiedliche Sorten. Neben der gewöhlichen Robinie oder Scheinakazie, wie sie auch genannt wird, gibt es die Sorte ‘Unifolia’ und ‘Semperflorens’. Die weissen Blüten duften im späten Frühling betörend, werden von Bienen sehr gerne angenommen und geben einen schmackhaften, klaren Honig. Wie die meisten Schmetterlingsblütler sind auch Robinien toxisch, wehalb ihnen Schädlinge wenig anhaben können. 

Die Robinien (Robinia) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die Gattung umfasst mehrere aus Nordamerika oder Mexiko stammende Arten. In Europa findet man häufig die aus Nordamerika eingeführte Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia). Robinien neigen dazu sich invasiv auszubreiten, weshalb sie auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten sind.

Lateinischer Name Robinia pseudoacacia
Pflanzdatum 1970
Baumalter (geschätzt) 64
Standjahre 54
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Robinien

Standort

Bei den Bäumen steht seit 1954 der Friedensbrunnen, auch Vreneli Brunnen genannt, ein Geschenk des Landes Baden-Württemberg an die Stadt Basel als Zeichen des Dankes für die Hilfe an deutsche Kinder nach dem 2. Weltkrieg.


Seit mehreren Jahrhunderten ist die Clarakirche eine der baulichen Dominanten im Zentrum Kleinbasels. Die Gesamtrenovation der Kirche im Jahr 2009 bot der Bauforschung die Gelegenheit, Teilbereiche wie Fenstergewände, Dachwerk, Dachreiterstuhl und die Wetterfahne des Dachreiters zu untersuchen. Die Clarakirche ist ein Bau mit einer wechselhaften Entwicklung. Der ursprünglich aus dem dreischiffigen Langhaus und einem ebenso langen Chor bestehende Kirchenbau des Clarissenklosters wurde um 1531 stark verkürzt, als der ganze Chor abgebrochen wurde. Der vom Laienraum abgetrennte Chorraum wurde in nachreformatorischer Zeit nicht mehr benötigt; der Grund für den Abbruch war aber, dass an dieser Stelle ein Bollwerk errichtet werden sollte. 

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